Margin-Tabelle
Die nachfolgende Tabelle vermittelt einen Überblick über die Größenordnung
für mindestens zu entrichtende Margin-Beträge, die zur Öffnung spekulativer
Futures-Positionen an den US-amerikanischen Terminbörsen (Mindestnormen,
"exchange minimum margin requirements") erfordert werden. Die
unten aufgeführten Sätze gelten als Richtmaß für jeweilige Positionen,
die über den Schluss einer Handelsperiode hinaus gehalten werden ("overnight").
Die Margin-Sätze bewegen sich im Allgemeinen zwischen 3 und 20%
der jeweiligen Kontraktsumme, je nach Futures-Produkt und Terminbörse.
Die Margin-Erfordernisse für Hedge-Positionen
dagegen liegen in aller Regel auf dem Niveau eines parallel dazu aufgestellten
"maintenance
margin", jene für Spread-Positionen
oft noch deutlich darunter. Im Spot-Monat, d.i.
wenige Tage vor Kontraktfälligkeit, kann ein für gewöhnliche spekulative
Positionen ("outright") erhobenes Margin auch merklich darüber
stehen. (Hinweis: Aktuelle Margin-Parameter der internationalen
Terminbörse
Eurex erhalten Sie unter
dieser Adresse – als MS-Excel-Datei (von ca. 627kB).
Außerdem finden Sie auf den Internet-Seiten der Eurex ein computergestütztes
Simulationsprogramm zur Berechnung der Margin-Anforderungen kostenlos
erhältlich zum
Download.)
Hinweis:
Zur Stunde noch gültige Margin-Erfordernisse für den Handel mit Futures-
und Optionskontrakten können von den einzelnen Terminbörsen – je nach
Einschätzung des momentanen Marktrisikos – praktisch jederzeit durch
In-Kraft-Treten von neuen, den herrschenden Marktbedingungen nunmehr
angepassten Margen ersetzt werden. Darüber hinaus behält sich jedes
Kommissionshandelshaus ("commission house", FCM) das Recht vor,
seinen Kunden zum Teil deutlich höhere als die börsenseitig vorgegebenen
Marginmindestbeträge in Rechnung zu stellen.
|