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   Was ist die Scalping Strategie?

Daytrading ist eine durchaus aktive Handelsstrategie, da die Positionen nur sehr kurzfristig gehalten werden. Mitunter kann es vorkommen, dass der Trader seine Positionen nur wenige Minuten hält. Doch es gibt noch eine Steigerungsform - die Scalping Strategie. Scalper sind - mit Abstand - die aktivsten Trader.

 

Das Ziel der Scalping Strategie

Scalping steht für die aktivste Handelsstrategie, die Trader verfolgen können. Der Händler, der ein Depot bei einem Deutschen Forex Broker hat, eröffnet eine Position und schließt diese sehr schnell danach wieder. Das Ziel? Durch technische Analyse sollen kurze Marktbewegungen vorausgesagt und die Gewinne im Schnellverfahren realisiert werden - die Positionen werden nämlich nur für Sekunden oder wenige Minuten gehalten. Verfolgt der Trader die Scalping Strategie, so führt er - pro Tag - zahlreiche Trades durch. Die Gewinne sind, aufgrund des recht kurzen Anlagehorizontes, jedoch recht klein - der Trader benötigt also viele Transaktionen, sodass er am Ende einen attraktiven Gewinn erzielt. Trader, die diese Strategie nutzen, müssen sehr diszipliniert sein, da ein einziger Trade, der am Ende nicht gelingt, den Gewinn des restlichen Tages (oder mitunter sogar des ganzen Monats) vernichten kann. Da die Gewinne aber nur klein sind, werden in der Regel größere Positionsgrößen gehandelt, sodass die Strategie auch einen dementsprechenden Ertrag mit sich bringt. Zu beachten ist, dass oft horrende Investitionssummen notwendig werden, damit auch ein Gewinn generiert werden kann; da die Trader zudem oft mehrere Positionen eröffnen, müssen sie auch die Transaktionskosten berücksichtigen. Die Scalping Strategie ist ausschließlich für Profis - Anfänger und Einsteiger, die noch keine Erfahrungen am Aktienmarkt sammeln konnten, sollten sich daher für eine andere Strategie entscheiden!

Wie gefährlich ist die Scalping Strategie?

Natürlich gibt es auch einige Nachteile, die Händler berücksichtigen müssen, wenn sie sich für die Scalping Strategie entscheiden: Aufgrund der Tatsache, dass die Gewinne recht gering ausfallen, ist es mitunter schwer, dass der Trader die perfekte Schwelle für den Stop Loss festlegt. Des Weiteren ist es natürlich eine Frage der Selbstdisziplin: Wer den Stop zu weit vom Einstieg entfernt, kann seinen Tagesgewinn recht schnell verlieren. In vielen Fällen werden daher Bracket-Order verwendet. Das Chance/Risiko-Verhältnis liegt bei 1 zu 1, da die Stop- und Limit-Order denselben Abstand zum Einstiegskurs aufweisen. Des Weiteren müssen die Trader die Transaktionskosten berücksichtigen, da viele Positionen eröffnet und geschlossen werden; die Gebühren mindern in weiterer Folge den Gewinn. Weiterhin muss ein populäres Instrument gehandelt werden, da die entsprechenden Orders auch mit einer Gegenpartei abgeschlossen werden müssen (es muss also auch zu jeder Verkaufsorder ein passender Käufer gefunden werden). Weiterhin sollte das Instrument eine hohe Volatilität bieten, um in kurzer Zeit auch genügend Schwankungen zu haben, dass sich Gewinne realisieren lassen.

Es gibt mehrere Scalping Strategien

Zu beachten ist, dass es nicht nur eine Scalping Strategie gibt - der Trader kann etwa auch als "Market Maker" agieren. Er positioniert seine Order für die Eröffnung seiner Position am Ask- oder Bidkurs. Eine Strategie, die besonders riskant ist, da der Trader wehrlos gegen größere Bewegungen ist. Des Weiteren funktioniert diese Strategie nur in ruhigen Märkten, die ein geringes Volumen und nur seltene Kursbewegungen haben. Die beliebteste Methode ist ein System, das dann aktiv wird, wenn die im Vorfeld definierten Signale getroffen werden. Derartige Signale werden vom Trader selbst erstellt, konfiguriert und in weiterer Folge auch gewartet.

Siehe auch:

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Traden lernen: Die ersten Schritte für Einsteiger

Bildnachweis: https://pixabay.com/de/chart-trading-kurse-forex-analyse-1905225/

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Stand: 07. September 2017. Alle Rechte vorbehalten.