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Terminbörsen, Futureskurse und Preisbildung
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Während die Merkmale
jedes einzelnen Futures-Produktes durch
Standardisierung in all ihren wesentlichen Ausprägungen dauerhaft
festliegen – und über die börslich niedergeschriebenen
Kontraktspezifikationen
auch für jedermann offen einsehbar sind –, ist der
Marktpreis von Futures (der
Futureskurs) keine Konstante. Vielmehr ist Letzterer durch beständig
wirkende Marktkräfte einem steten Wechsel unterworfen. Futureskurse
werden von den Akteuren auf den verschiedenen Produktmärkten zu den
feststehenden Handelszeiten börsentäglich fortlaufend neu ausgehandelt*
und sodann von den Terminbörsen auf geradem Wege in die Öffentlichkeit
hinausgetragen. Ökonomisch-technische Voraussetzungsbasis für einen
durchschaubaren, geregelten und ausgebildeten Marktverkehr in Terminkontrakten
wiederum ist eine zweckdienliche Handelsplattform, welche seitens der
Börse bereitgestellt und nach striktem Regelement betrieben wird. Dank
rundum vereinheitlichter Kontraktmerkmale der gelisteten Produktarten,
mit Inbegriff ihrer Notierungsweise, lässt sich die Kursentwicklung
der einzelnen Terminmarktartikel im Marktverkehr vom Börsenpublikum
fortan mit größtmöglicher Transparenz und Zuverlässigkeit nachvollziehen.
[* Das Aushandeln
von "fairen" Futureskursen ist hierbei an die Vorbedingung geknüpft,
dass auch der Wert des Basisinstruments ("underlying") empirisch
fortlaufend ermittelbar ist. Dieser muss frei sein von künstlicher Beeinflussung,
da der Kurs eines Futures maßgeblich von Preis seines Basisobjekts bestimmt
("abgeleitet") wird. Dies gilt, wie leicht begreiflich und an anderer
Stelle dargelegt, in besonderem Maße für den Zeitpunkt der Erfüllung.]
Jedes Kursermittlungsverfahren,
das zur Festsetzung von Futureskursen an den internationalen Terminbörsen
zum Einsatz kommt, beruht auf einem spezifischen
Marktmodell.
Das jeweilige Marktmodell einer Börse legt die Gesamtheit an Regeln
auf Dauer verbindlich fest, auf welchem Wege die einzelnen Handelsaufträge
(Orders) und Quotationen im
Marktprozess zusammenzuführen und wie Preisermittlung und Informationsvermittlung
vorzunehmen sind mit dem Ziel, die Transaktionswünsche der Marktakteure
in bestmöglicher Weise aufeinander abzustimmen. Jedes Preisfeststellungsverfahren
unterliegt gleichzeitig ausgesprochen strengen und genau geregelten
aufsichtsbehördlichen als auch berufsständischen Rahmenbedingungen,
die sich im Einzelnen rekrutieren aus einer Vielzahl an speziellen Gesetzen
und einschlägigen Börsenvorschriften. Eine gewisse Strenge der Regulierung
ist allein schon deshalb notwendig, um Kursmanipulationen und andere
Unregelmäßigkeiten schon im Ansatz nachhaltig zu unterbinden. Auch ist
besondere Rücksicht zu nehmen auf die gesellschaftlich-ökonomische Funktion
publizierter Terminpreise, die vor allem darin besteht, in steter Folge
verlässliche, qualitativ hochwertige Schätzungen des künftigen Marktpreises
des betreffenden Wirtschaftsgutes abzuliefern. Stark verfälschte Terminpreise
bergen dahingegen die Gefahr von Fehlallokationen und der Überteuerung
von Absicherungsgeschäften (Hedging).
– Die genannten Vorschriften im Börsenterminhandel finden schließlich
noch durch genauestens einzuhaltende mannigfaltige Gebräuche und Gepflogenheiten
ihre praktische Ergänzung (sog. Handelsusancen).
Man unterscheidet organisatorisch
zwei Arten von Börsen:
Präsenzbörsen
und Computerbörsen.
An den Präsenzbörsen begegnen Händler einander vor Ort auf einem
lokalen Börsenparkett eines Börsensaals ("exchange hall"), der
ihnen als Versammlungsort dient, um ihre Börsengeschäfte anzubahnen
und abzuschließen. Hierbei werden sämtliche aus dem Handelsgeschehen
hervorgehende Kurse eigens von Kursreportern ("pit reporter",
"pit recorder", "pit observer", "price reporter"),
die während der regulären Börsenzeiten ("regular trading hours RTH")
den Handelsablauf auf dem Parkett von einem Hochsitz aus pausenlos beobachten
und dokumentieren, lückenlos und zeitgenau in das einer Börse angeschlossene
zentrale computergestützte Kursinformationssystem ("price reporting
system", Kursveröffentlichungssystem) eingespeist. Erst der Einsatz
modernster Technologien macht es möglich, dass alle soeben ausgemachten
Kurse (nach kurzer interner Überprüfung) nur einen Augenblick später
(als "data-stream") auf den großen Terminals und Anzeigetafeln
im Börsensaal ("bulletin board", "quotation board") und
in Sekundenbruchteilen parallel auch auf den Bildschirmen der teilnehmenden
externen Nachrichtendienste und Kursdatenanbieter ("quote
vendors") sichtbar zur Kenntnis gebracht werden. Bei den reinen
Computerbörsen dagegen, also im standortunabhängigen elektronischen
Handel über Bildschirmterminals ("user devices", "screens"),
geschieht die Kursinformationsverbreitung naturgemäß praktisch ohne
Zeitverzögerung netzwerkintern auf direktem Wege*. – Wohlgemerkt:
Aufgrund vordefinierter Qualitätsmerkmale typisierter Güter wird für
den Handel mit Futures und
das Zustandekommen von Futureskursen die physische Präsenz der betreffenden
Handelsobjekte (Waren, Wertpapiere etc.) selbst, auf die sich diese
Kurse letztendlich beziehen, vor Ort an den Terminbörsen entbehrlich.
[* Hinweis:
Im Unterschied zu den
Over-the-Counter-Märkten
(OTC) werden an Computerbörsen Auftrags- und Handelsinformationen gleichwohl
an einer zentralen Stelle zusammengeführt und dort sachgerecht verarbeitet.]
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Futureskurse lesen und verstehen
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Jeder Futures-Markt (Produktmarkt,
"contract market") umfasst eine gewisse Anzahl von
Monatsterminen, nach
denen sich die Kontrakte dieses Marktes zeitlich differenzieren lassen
und parallel damit sich gemeinhin wohl auch in ihrer Kursziffer voneinander
unterscheiden werden. Die festgestellten Futureskurse ("contract
prices"; "futures price quotations") jedes Produktmarktes
werden den einzelnen gelisteten Terminen nach gesondert erfasst und
zusammen mit anderen wichtigen Informationen von den Börsen und Medien
kompakt in gestaffelter Form öffentlich bekannt gegeben. Im Markt für
Rohöl
("light, sweet crude oil"; Produktkürzel, Produkt-ID, "underlying
symbol", "trading symbol":
CL) der Terminbörse New
York Mercantile Exchange (NYMEX, eine Abteilung der
CME Group)
beispielsweise erscheinen Futureskurse im Betrachtungsmonat Mai eines
Jahres getrennt und der Reihe nach für die nächsten Erfüllungstermine
per Juni, Juli, August usw. (d.
h. gemäß Börsenregeln alle ausstehenden Monate des laufenden
Jahres, plus alle Terminmonate der nächsten fünf Jahre, sowie die Juni-
und Dezember-Termine der nächsten 9 Jahre).
An den Futuresmärkten
hat es sich aus Gründen der Zweckmäßigkeit allgemein eingebürgert, das
Handelsgeschehen jeder soeben abgelaufenen Börsenphase umfassend und
detailliert in Zahlen abzubilden. Seinen unmittelbaren Widerschein findet
es dabei auf Anzeigetafeln im Börsensaal, in Kursberichten und Rubriken
der einschlägigen Wirtschaftspresse sowie auf zahlreichen Bildschirmen,
die soeben die Marktinformationen
einer der tausendfältigen Finanzseiten im Internet wiedergeben. Gewöhnlich
trifft man hierbei auf folgende Form der Darstellung:
Auf den Namen des Futures-Marktes,
also auf der als Etikette in Anspruch genommenen und dem Produkt beigelegten
Kontraktbezeichnung – entlehnt regelmäßig von seinem Underlying, so
z.B.: "Gold", "Kupfer", "Rohöl",
"Weizen" usf., gegebenenfalls zusammen mit der Produkt-ID und der Benennung
des Handelsplatzes ("venue"), wie COMEX, NYMEX, CME etc. –, sowie
den jeweils zugeordneten alternativen Monatsterminen ("contract
months"), folgen typischerweise für jeden derselben:
–
der offizielle Eröffnungskurs (Anfangskurs, "open", "opening
call") des Handelstages,
–
der Tageshöchst- ("high") und Tagestiefstkurs ("low")
sowie
–
der offizielle Tagesschlusskurs
("settle", auch "close", oder kurz: "s").
–
Nebstdem erhält man üblicherweise Angaben zur (positiven oder negativen)
Kursänderung – absolut (Abk.: "abs") oder auch in Prozenten (%)
ausgedrückt – zum Vortagsschlusskurs ("change" oder "prev.
(previous)"),
–
den bis dato historischen Kontrakthöchst- ("life-of-contract
high") und Kontrakttiefststand ("life-of-contract low"),
–
den gesamten Umsatz ("volume")
an Kontrakten der Handelsphase sowie
– das "Offene Interesse" (O.I., "open
interest").
Während des aktiven Handels der Haupthandelsphase
(Trading-Periode) tritt noch der jeweils letzte ausgehandelte Kurs
("last", "last tick" oder "last traded price";
letzter Stand) zusammen mit der dazugehörigen Uhrzeit ("time")
der Feststellung hinzu. Jeder "last traded price" ersetzt den bisher
herrschend gewesenen und gilt im fortlaufenden Handel bis zum nächstfolgenden
Handelsabschluss nun seinerseits als der letztfestgestellte Marktpreis
("current price"). Der Zusatz "up", "down" oder
"unchanged" (bzw. ein entsprechendes
graphisches Symbol)
zeigt an, ob der zuletzt festgesetzte Kurs höher, tiefer oder unverändert
zum vorher notierten Kurs liegt. Die Spanne zwischen Höchst- und Tiefstkurs,
innerhalb der Futureskurse während eines bestimmten betrachteten Zeitraums
(Handelstag, Woche oder gesamte Laufzeit eines Kontrakts) im Markt ausgehandelt
wurden, wird gemeinhin als "trading range" jener Periode
bezeichnet. Beispiel:
|
open |
high |
low |
settle |
chg. |
life.-high |
life.-low |
Vol. |
O.I. |
|
499,0 |
503,5 |
498,8 |
503,0 |
+2,2 |
505,0 |
455,3 |
137000 |
90710 |
Beispieltabelle: Futureskurse (in
US-$) ("price listing") eines April-Goldfutures am 18.07.20xx
Wie aus der vorstehenden
Tabelle zu ersehen ist, hat der Marktpreis des April-Gold-Futures am
18. Juli um 2,20 US-$ höher geschlossen ("chg.") als am vorherigen
Handelstag, ist dabei jedoch unter seinem Tageshöchststand ("high")
von 503,50 US-$ geblieben. Die "trading range" für diesen Tag umfasst
somit eine Spanne von 4,70 US-$, jene für die bis dahin gesamte Laufzeit
des Kontrakts ("lifetime") dagegen beläuft sich auf 49,70 US-$.
Alle vorgenannten Kursangaben lassen sich fallweise noch durch
Kurszusätze oder Hinweise
ergänzen, bspw. dahingehend, ob es sich beim betrachteten Kurs um einen
Geld- (b = "bid") oder einen Brief-Kurs (a
= "ask") handelt.* – Den aktuellen Schlusskurs des Gold-Futures
an der Terminbörse
COMEX der
CME Group finden Sie im Übrigen
hier.
[* Grundsätzlich
werden nur die variablen Preisinformationen in den Kursübersichten mitgeteilt.
Die fixen Preis- und Kontraktmerkmale, wie "tick"-Größen,
Lieferungstermine, tägliche Preislimits
usw., bleiben den Regelwerken und den Broschüren zu den Kontraktspezifikationen
vorbehalten.]
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Die besondere Bedeutung des täglichen (periodischen) Schlusskurses
von Futures ("settle")
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Der
offizielle Tagesschlusskurs
eines Börsentages bzw. der Schlusskurs einer in sich geschlossenen Börsenhandelsphase
("daily settlement price", "trading session settlement price",
täglicher Abrechnungspreis; "settle"
= Kurzform von "settlement price"), ermittelt und publiziert
jedes Mal nach Vollendung des Handels, hat bei Futures die Besonderheit,
dass er nicht zwangsläufig mit dem allerletzten durch einen gewöhnlichen
Geschäftsabschluss zustande gekommenen Kurs des Futures in der betreffenden
Handelsphase übereinzustimmen braucht. Vielmehr wird der "daily settlement
price" von Futures in aller Regel "gemacht", d.h.
er wird den Statuten der Terminbörse gemäß eigens in Form eines einheitlichen
Durchschnittskurses konstruiert. Für den
DAX®-Futures
etwa verlautbaren die Börsenregeln der
Eurex,
dass als täglicher Abrechnungspreis des aktuellen Fälligkeitsmonats
der volumengewichtete Durchschnitt der Preise aller Geschäfte in der
Minute vor 17:30 Uhr MEZ (dem Referenzzeitpunkt) heranzuziehen ist.
Ein Verfahren solcher Art wird nicht zuletzt in Verfolg der Absicht
aufgestellt, unlautere Handlungen, namentlich jede denkbare Form der
Kursmanipulation, in einem entscheidenden letzten Handelsabschluss zu
durchkreuzen. Die primäre Funktion einer solchen auf Basis von Durchschnittskursen
ausfindig gemachten offiziellen Tagesschlussnotiz besteht allerdings
darin, die tatsächlichen Marktverhältnisse zum Abschluss einer Börsenhandelsphase
als Zustandsbild möglichst getreu wiederzugeben. Damit kommt dem offiziellen
Tagesschlusskurs zweifellos eine bedeutende allgemeine Informationsfunktion
im Hinblick auf die alltägliche Entwicklung in einem Terminmarkt im
Ganzen zu.
Darüber hinaus dient
der "daily settlement price" eines Futures – an dessen Stelle bei durchgehendem
Handel ohne Schließzeit turnusmäßig in gleicher Funktion der "trading
session settlement price" tritt – wichtigen institutionellen Zwecken.
Insbesondere bildet er den rechnungsmäßigen Anhalt für die börsentäglich
durchgeführte Neubewertung von Terminpositionen und die darauf gründende
Abrechnung eines "variation
margin", ein Prozess, den jeder einzelne Kontraktmarkt handelstäglich
durchläuft. Zuständig für die Durchführung der Aufrechnung von Forderungen
und Verbindlichkeiten aus Termingeschäften ist die jeder Börse angegliederte
Clearingstelle ("clearing
house"), welche sich dieser obligatorischen Aufgabe im Rahmen des
"marking to market"
annimmt. Eine faire Wertbeimessung von Futures durch einen einheitlichen
Marktpreis zu Börsenschluss jeder abgeschlossenen Handelsperiode ist
eine unverzichtbare Voraussetzung für eine ordnungsmäßige Abwicklung
durch Clearing und Settlement.
Fernerhin bilden die
"settlement"-Preise die jedesmalige Berechnungs- und Bezugsgrundlage
für besondere administrative Preissetzungen, zumal für die in einer
Handelsphase zulässigen Kursober- und Kursuntergrenzen ("tägliche
Preislimits", "daily price limits"), wie sie in manchen Märkten
(vor allem in den Warenterminmärkten) Anwendung finden. Durch ein oberes
und unteres Kurslimit wird ein Korridor realisierbarer Preise für den
laufenden Handel jedes Börsentages in eindeutiger und allgemein verbindlicher
Weise abgesteckt. Bei Erreichen der Limite kommt es gewöhnlich für eine
befristete Zeit zu einer Aussetzung des Handels. Das Instrument eines
täglichen Preislimits auf den Terminmärkten wird von vielen Derivatebörsen
als ein Gegenmittel zur Verhinderung exzessiver Preisausschläge eingesetzt.
Der periodische Abrechnungspreis
eines Futures setzt sich in seiner Berechnung normalerweise zusammen
aus den positiv festgestellten Kursen, die während eines ganz bestimmten
Referenzintervalls – häufig und gern sind dies die letzten Sekunden
oder Minuten in der Schlussphase ("closing range", "closing
periode") der betreffenden Börsensitzung – vom Settlement-Ausschuss
der Terminbörsen ("settlement committee") nach offiziellen Regeln
ausgewählt werden. Unter liquiden und ausgewogenen Marktverhältnissen
steht der "daily settlement price" damit zumeist in Übereinstimmung
mit dem letztfestgestellten Kurs aus einem wirklich stattgefundenen
Futuresgeschäft. In schwach besetzten, minder liquiden Märkten oder
überhaupt in hektischen Schlussauktionen gestaltet sich die Ermittlung
eines "daily settlement price" dagegen weitaus schwieriger. Hier dienen
dann entweder Preisdifferenzen zu den konstatierten Kursen in den parallel
laufenden Terminen liquiderer Futures-Märkte als Anhaltspunkt für eine
Kurstaxe, oder aber der fragliche Schlusskurs stützt sich auf das Ergebnis
wohl überlegter Kalküle mehrerer unabhängig voneinander arbeitender
Stellen der Börse jenseits von tatsächlich gemachten Abschlüssen ("Schlusskurs
auf schiefer Basis"). Ein Gleiches gilt auch für den Fall, dass bis
zum Schluss einer Börsenhandelsphase mangels Umsatzinteresses überhaupt
kein Handelsabschluss zuwege gebracht wird (was praktisch wohl hauptsächlich
in einem weit entfernten Termin eines Futures vorkommen dürfte). Auch
in diesem Fall ermitteln Kommissare des Settlement-Ausschusses der Terminbörse
ersatzweise einen "settlement price", der dem tatsächlichen, aber unbekannten
Marktpreis des Futures zum Ende der Börsenzeit am ehesten gerecht wird.
Auf der Grundlage eines auf schiefe Weise beigelegten Preises sind offene
Positionen im fraglichen Terminkontraktmarkt dann an diesem Tage abschließend
buchtechnisch zu bewerten und abzurechnen. Den Schlussabrechnungspreis
des letzten Handelstages eines Futures nennt man den Liquidationskurs
oder den börslichen Schlussabrechnungspreis ("settlement price").
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Zum Preisfindungsprozess in den Futuresmärkten
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